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Neues aus dem Institut

Die kleinste Dampfmaschine der Welt

  • 11 December 2011

Eine nur wenige Mikrometer große Wärmekraftmaschine funktioniert so gut wie ihr großes Gegenstück, obwohl sie stottert

Was beim Automotor einen Fall für die Werkstatt bedeutet, ist bei einem Mikromotor völlig normal. Wenn der stottert, liegt das nämlich an den thermischen Bewegungen der kleinsten Teilchen, die seinen Lauf stören. Das haben Forscher der Universität Stuttgart und des Max-Planck-Instituts für Intelligente Systeme in Stuttgart nun an einer Wärmekraftmaschine im Mikromaßstab beobachtet. Gleichzeitig stellten sie fest, dass die Maschine unterm Strich doch Arbeit leistet. Diese lässt sich derzeit zwar noch nicht nutzen, das Experiment der Stuttgarter Forscher zeigt aber, dass ein Motor auch im Mikromaßstab grundsätzlich funktioniert. Damit steht der Konstruktion von hocheffizienten, kleinen Wärmekraftmaschinen prinzipiell nichts im Wege.


Nanospeicher bringen Computer groß raus

  • 01 July 2011

Computer dienen heute als Musikbox, Filmarchiv und Fotoalbum. Sie müssen daher immer größere Datenmengen schnell zugänglich machen. Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für intelligente Systeme in Stuttgart und des Hallenser Max-Planck-Instituts für Mikrostrukturphysik bereiten den Weg für magnetische Speichermaterialien, die das ermöglichen, und nutzen dabei geschickt die ganz eigenen Gesetze der Nanowelt aus. Text Christian Meier


Software zur Entdeckung neuartiger Kristallstrukturen

  • 11 May 2011

Mit der Software können Elektronenmikroskope den Aufbau von Kristallen genauer erfassen

Eine neue von Max-Planck-Innovation lizenzierte Software mit dem Namen QED (Quantitative Electron Diffraction) wurde jetzt von dem japanischen Unternehmen HREM Research Inc., das Produkte und Dienstleistungen für die hochauflösende Elektronenmikroskopie entwickelt, auf den Markt gebracht. Mit Hilfe von QED können Transmissionselektronenmikroskope neuartige Formen von Daten erfassen, die neue Möglichkeiten in der Elektronenkristallographie eröffnen.


A quick switch for magnetic needles

  • 12 April 2011

Magnetic vortex cores, which can be used as particularly stable storage points for data bits, can now be switched much faster.

Microscopically tiny ferromagnetic platelets exhibit a phenomenon which could be exploited in the future for particularly stable magnetic data storage: so-called magnetic vortex cores. These are needle-shaped magnetic structures measuring 20 nanometres (millionths of a millimetre) in diameter. Five years ago, researchers at the Max Planck Institute for Intelligent Systems (formerly the Max Planck Institute for Metals Research) in Stuttgart found a way to reverse the magnetic field needles despite their stability using only a tiny amount of energy so that their tips pointed in the opposite direction. Such a switching process is necessary to enable the vortex cores to be used in data processing. The Stuttgart scientists have now discovered a new mechanism which makes this switching process at least 20 times faster and confines it to a far smaller region than before. Magnetic vortex cores could thus provide a means of data storage which is stable, fast and greatly miniaturized.

Hermann Stoll


Ein schneller Schalter für Magnetnadeln

  • 12 April 2011

Magnetische Vortex-Kerne, die sich als besonders stabile Speicherpunkte für Datenbits eignen, lassen sich nun deutlich schneller schalten

Mikroskopisch winzige ferromagnetische Plättchen zeigen ein Phänomen, das in Zukunft für eine besonders stabile magnetische Speicherung von Daten genutzt werden könnte: so genannte magnetische Vortex-Kerne. Dabei handelt es sich um nadelförmige magnetische Strukturen mit 20 Nanometern (Millionstel Millimeter) Durchmesser. Vor fünf Jahren fanden Forscher des Max-Planck-Institutes für Intelligente Systeme (ehemals Max-Planck-Institut für Metallforschung) in Stuttgart einen Weg, die Magnetfeldnadeln trotz ihrer Stabilität mit winzigem Energieaufwand umzukehren, sodass ihre Spitze in die entgegengesetzte Richtung zeigt. Ein solcher Schaltvorgang ist die Vorraussetzung, um die Vortex-Kerne in der Datenverarbeitung verwenden zu können. Nun haben die Stuttgarter Wissenschaftler einen neuen Mechanismus entdeckt, der diesen Schaltprozess um mindestens das 20-fache beschleunigt und ihn auf einen weitaus engeren Raum begrenzt als vorher. Somit könnten magnetische Vortex-Kerne eine zugleich stabile, schnelle und stark miniaturisierte Datenspeicherung ermöglichen.


Intelligente Systeme für die Welt von morgen

  • 16 March 2011

Max-Planck-Forschungspreis 2011 für Prof. Dr. Bernhard Schölkopf

Sebastian Thrun von der Stanford University und Bernhard Schölkopf vom Max-Planck-Institut für Metallforschung in Stuttgart erhalten den Max-Planck-Forschungspreis 2011, der mit je 750.000 Euro dotiert ist. Die Alexander von Humboldt-Stiftung und die Max-Planck-Gesellschaft ehren damit zwei hervorragende Wissenschaftler, die ein Forschungsfeld, das an der Schnittstelle zu unterschiedlichen Disziplinen liegt, maßgeblich vorangebracht haben.

Bernhard Schölkopf


Roboter erlernen menschliche Wahrnehmung

  • 17 February 2011

Michael J. Black bringt Computern bei, Daten über Ihre Umwelt so schnell und zuverlässig zu analysieren wie das menschliche Gehirn.


Neuer Forschungsschwerpunkt "Intelligente Systeme"

  • 15 February 2011

Max-Planck-Gesellschaft etabliert hoch innovativen Forschungsbereich in Baden-Württemberg

Die Max-Planck-Gesellschaft richtet das Max-Planck-Institut für Metallforschung neu aus und baut einen Forschungsschwerpunkt im Bereich der intelligenten Systeme auf. Dazu gehören die Computerwissenschaften und die Biologie sowie jene Bereiche der bereits am Institut etablierten Materialforschung. Neben dem Standort Stuttgart entsteht ein neuer Institutsteil am Standort Tübingen – beide mit jeweils vier Forschungs­abteilungen. Mit der wissenschaftlichen Neuausrichtung wird das Institut auch einen neuen Namen erhalten. Vorbehaltlich der Zustimmung des Senats der Max-Planck-Gesellschaft wird es „Max-Planck-Institut für Intelligente Systeme“ heißen. Präsident Peter Gruss stellte das neue wissenschaftliche Konzept des Instituts auf der Landespressekonferenz in Stuttgart zusammen mit Minister­präsident Stefan Mappus (CDU) vor.

Bernhard Schölkopf Michael Black


Magnetnadeln schlagen Saltos

  • 28 November 2006

Stuttgarter Max-Planck-Forscher entdecken neue Möglichkeiten für Magnetspeicher

Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Metallforschung in Stuttgart haben einen neuen Mechanismus entdeckt, mit dem man kleinste magnetische Strukturen - sogenannte Vortex-Kerne - mit schwachen Magnetfeldern schnell und verlustfrei umschalten kann. Bislang brauchte man dazu sehr starke Magnetfelder, was einen großen technischen Aufwand bedeutet. Die neue Methode eröffnet möglicherweise neue Möglichkeiten in der magnetischen Datenspeicherung (Nature, 23. November 2006).


Hasti Seifi wins EuroHaptics Society prize for best Ph.D. thesis

Dr. Hasti Seifi is the winner of the 2017 EuroHaptics Society award for the best Ph.D. thesis in the field of haptics. While Ms. Seifi is currently a postdoctoral researcher at the Max Planck Institute for Intelligent Systems (MPI-IS) in Stuttgart, the award honors research she conducted at the University of British Columbia (UBC) in Canada, where she completed her doctorate in Computer Science under the supervision of Professor Karon E. MacLean.

Hasti Seifi Katherine J. Kuchenbecker Linda Behringer